
Eine selbstgebaute Holzdrehbank besteht aus einem Waschmaschinenmotor. Ihre Konstruktion ist extrem einfach, daher kann sie nicht alle Funktionen einer teuren Drehbank erfüllen, aber die grundlegenden Aufgaben erledigt sie mit Bravour.
Welche Motortypen gibt es in Waschmaschinen?
Um eine selbstgebaute Drehbank herzustellen, benötigt man einen Motor aus einer alten Waschmaschine. Zunächst ist es ratsam, sich mit den verschiedenen Motortypen vertraut zu machen.

Ein Bürstenmotor ist ein kleiner Motor, der mit Gleich- oder Wechselstrom betrieben werden kann. Zu seinen Vorteilen zählt die variable Drehzahlregelung. Zu seinen Nachteilen gehören die Bürsten, die sich schnell abnutzen, aber leicht ausgetauscht werden können.
Moderne Direktantriebsmotoren sind heute in den meisten automatischen Waschmaschinen zu finden, vor allem in solchen, die in Korea hergestellt werden.
Die Drehmaschine besteht aus drei Teilen: dem Motor selbst, der Werkzeugauflage, dem Spindelstock und dem Reitstock.
Details
Materialien und Ausrüstung zum Bau einer selbstgebauten Drehbank
Sie benötigen also:
– Ein 400-W-Motor mit 3000 U/min ist ausreichend.
– Platinen für die Basis der Maschine
– Muttern und Schrauben, Lager.
- Ecke
Liste der Werkzeuge:
- Bohren.
- Bulgarisch.
- Schweißmaschine.
– Filzstift, Maßband, Lineal.
Anleitung zum Bau einer Maschine
Werfen wir einen detaillierten Blick darauf, wie die einzelnen Teile hergestellt und die Maschine zusammengebaut werden.
Erster Schritt. Kopfplatte.
Die Betriebsparameter der Maschine hängen von diesem Bauteil ab, daher muss der Spindelstock zuverlässig sein. Ein 300 x 265 mm großer Rahmen wird aus einem 140 mm U-Profil gefertigt, und die gesamte Konstruktion muss im 90°-Winkel verschweißt werden. Das Lagergehäuse ist an der schmaleren Seite geschlitzt. Anschließend wird das Gehäuse durch diese Schlitze auf eine Paronit-Dichtung montiert und mit Schrauben befestigt. Es empfiehlt sich, die Dichtung zu entfernen und stattdessen ein Axiallager einzubauen.
Separat vorbereiten: Für den Riemen müssen eine Riemenscheibe mit einem Durchmesser von 70 mm sowie eine Welle angefertigt werden, auf der jedoch im Voraus Lagerplätze vorgesehen werden müssen.
Montieren Sie die Motorhalterung der Waschmaschine im Führungskanal. Schieben Sie den Motor entlang der Halterung und spannen Sie den Keilriemen. Befestigen Sie auch die Rückseite des Motors im Führungskanal.
Schritt zwei. Reitstock.
Das Hauptelement, mit dem das Holzwerkstück am Spindelstock eingespannt wird. Die Qualität dieses Elements bestimmt die Leistung der Drehbank selbst, und die Länge des Verlängerungselements bestimmt die Größe der fertigen Teile.

Das zusammengebaute Gerät sollte folgendermaßen aussehen:
Die Platten müssen mit Schrauben an der Halterung befestigt werden. Dank dieser Konstruktion, bei der die Abmessungen über den Griff eingestellt werden, lassen sich die Maschineneinstellungen für die Bearbeitung verschiedener Teile schnell auswählen.
Achtung: Beachten Sie bei allen Arbeiten die Sicherheitsvorkehrungen.
Schritt drei. Federkiel mit drehbarem Zentrum.
Die Pinole besteht aus einem 30 x 30 mm Vierkantrohr. Die Flächen werden auf 29 x 29 mm gefräst. Das Rohr wird an einem Ende mit einer M12-Mutter und einer 12 mm langen Gegenstange befestigt. Drei gerade Lager werden auf die Stange aufgesetzt und eingepresst. Nun wird ein Gehäuse aus demselben 29 x 29 mm Rohr gefertigt. Ein Ende des Rohrs wird fest verschlossen, und am anderen Ende wird im Querschnitt eine Mutter mit Öse angeschweißt, sodass die Pinole mit einer Schraube befestigt werden kann. Ein Gewindebolzen wird vorbereitet; an einem Ende wird ein M12- und am anderen ein M8-Gewinde angebracht. Das Schwungrad wird auf diesen Bolzen geschraubt und mit einer gleich großen Mutter gesichert. Pinole und Reitstock werden mit zwei Winkelprofilen verschweißt. Die Ausrichtung ist wichtig; die Rotationsachsen – die zentrale Reitstockachse und die vordere Spindelachse – müssen übereinstimmen.
Schritt vier. Handbuch.
Achtung: Die Fertigungsqualität dieses Teils bestimmt, wie komfortabel und sicher Ihre Maschine zu bedienen ist.
Dazu benötigen Sie eine Exzenterklemme, dann lässt sich die Werkzeugauflage frei einstellen und sicher befestigen.
Wir fertigen aus der Ankerstange zwei Buchsen mit Flanschen und 26 mm Durchmesser. In die Buchsen bohren wir, 2 mm vom Mittelpunkt versetzt, Löcher mit 14 mm und 10 mm Durchmesser. Zur Befestigung der Buchsen bohren wir Gewindelöcher an deren größerem Ende. Für den Stangenkörper verwenden wir ein etwas größeres Rohrstück und schweißen eine Stange mit M12-Gewinde daran. Zur Montage dient ein 80 mm × 40 mm großes U-Profil. In dieses werden zwei Trennwände mit Löchern eingeschweißt, in die jeweils 19 mm lange Buchsen mit 26,5 mm Durchmesser eingeschweißt werden. Um die freie Drehbarkeit der Stange zu gewährleisten, muss die Konstruktion etwas Spiel aufweisen.
Zur Befestigung der Stange wird ein Rohrstück an die Werkzeugauflage geschweißt. Das Rohr ist an beiden Enden abgeschnitten, und eine Buchse mit Mutter wird angeschweißt. Durch Drehen der Schraube lässt sich die Werkzeugauflage anheben.
Die Startvorrichtung besteht aus einem Automotor und wird daran angeschlossen.
Schritt fünf. Testen.
Nachwort
Sie haben also Ihre eigene Holzdrehbank gebaut, jetzt müssen Sie sie nur noch ausprobieren und vielleicht möchten Sie sie ja noch in irgendeiner Weise verbessern.
