Selbstgebaute Fräsmaschine aus einem alten Waschmaschinenmotor

Eine professionelle Fräsmaschine ist recht teuer, aber was ist, wenn Sie sich einmal im Holzschnitzen versuchen möchten oder die Maschine nur selten und für sehr kleinere Arbeiten benötigen?

Versuchen Sie doch mal, aus einer alten Waschmaschine selbst eine Fräsmaschine zu bauen.

allgemeine Informationen

Vor- und Nachteile einer selbstgebauten Maschine

Die einzigen Nachteile dieses Geräts sind, dass es nicht über alle Funktionen einer teuren Maschine verfügt, aber einfache Projekte problemlos bewältigt. Mit etwas Fantasie lassen sich mit einem selbstgebauten Gerät erstaunliche Ergebnisse erzielen. Es ist allerdings auch weniger leistungsstark als ein professionelles Gerät.

Aber auch ein solches Gerät hat seine Vorteile: Eine selbstgebaute Maschine ist viel mobiler, lässt sich bequem zu Hause aufbewahren und in der Hand tragen, im Gegensatz zu einer professionellen Maschine.

Die einfache Konstruktion ist ein weiterer Pluspunkt: Selbst Anfänger können die Fräsmaschine selbst zusammenbauen, und der Austausch von Teilen im Falle einer Störung ist ebenfalls sehr einfach. Darüber hinaus besteht sie aus leicht erhältlichen Teilen, sodass Ersatzteile nicht teuer werden.

Arten von Waschmaschinenmotoren

Und die letzten Motoren, die häufig in koreanischen Waschmaschinen verbaut werden, sind Direktantriebsmotoren.Bevor Sie lernen, wie man selbst eine Maschine baut, müssen Sie herausfinden, welchen Motortyp Sie haben. Es gibt verschiedene Typen.

Asynchron: Es gibt zwei Arten: zweiphasige und dreiphasige. Erstere wurden in älteren sowjetischen Waschmaschinen verwendet, während letztere in modernen Modellen verbaut sind.

Kommutator: Ein Motor, bei dem die Drehzahl gesteuert werden kann und der oft eine recht kompakte Bauform aufweist.

Und die letzten Motoren, die häufig in koreanischen Waschmaschinen verbaut werden, sind Direktantriebsmotoren.

Wichtig:

Bevor Sie mit dem Bau Ihrer Fräsmaschine beginnen, denken Sie an die Sicherheitsvorkehrungen. Schaffen Sie außerdem einen freien Arbeitsbereich, um Kollisionen während der Arbeit zu vermeiden.

Details

Materialien für die Maschine

Vor Beginn der Montage müssen alle Materialien vorbereitet werden.

– Sie benötigen eine Bohrmaschine, Isolierband, Schraubendreher und Zangen sowie eine Metallschere.

– Ein Winkelschleifer oder eine Metallsäge, ein Maßband, Schaumgummi oder anderes dichtes Material, um den Motor vor Schmutz zu schützen.

– Ein Stift zum Verbinden der Fräsfutter.

– Eisenecken und Schrauben zur Befestigung.

– Der Motor, das wichtigste Bauteil, wird aus der alten Waschmaschine ausgebaut und gereinigt.

- Ein Brett oder eine dicke Sperrholzplatte.

- Zwei Metallrohre.

– Zwei Stoßdämpferfedern aus einem Auto und ein Gummilenkrad.

- Etwas, das Ihnen als Ein-/Ausschalter dient.

– Ein optionales, aber praktisches Bauteil ist ein Drehzahlregler; diesen kann man beispielsweise von einer alten Bohrmaschine nehmen.

Montageanleitung

Lasst uns anfangen, eine Fräsmaschine selbst zusammenzubauen.

Schritt eins:

Es gibt zwei Arten: Zweiphasen- bzw. Dreiphasensysteme.Reinigen Sie den Motor der Waschmaschine gründlich von Schmutz und Ablagerungen. Überprüfen Sie anschließend die Funktion, indem Sie die Maschine anschließen. Achten Sie dabei genau auf ungewöhnliche Geräusche wie Klicken oder Knacken, da solche Geräusche auf einen defekten Motor hindeuten. Ein einwandfrei funktionierender Motor, der ruhig und geräuschlos läuft, ist unerlässlich.

Wichtig: Nach der Überprüfung muss der Motor unbedingt vom Netzteil getrennt werden; für die Montage wird kein funktionierender Motor benötigt.

Schritt zwei:

Wir messen die Abmessungen des Motors, um die benötigte Tischgröße zu bestimmen. Der Tisch sollte dreimal so groß wie der Motor sein, und der Motor selbst sollte 7–8 Zentimeter über dem Boden positioniert werden. Wir schneiden den Holzrahmen auf die benötigte Größe zu.

Schritt drei:

In die Tischplatte bohren wir ein Loch für das Motorspiel, und in die Unterseite ein Loch zur Befestigung der Mutter.

Schritt vier:

Die fertige Tischplatte wird mit Schrauben und Winkeln zusammengebaut. So haben wir selbst einen Frästisch gebaut.

Schritt fünf:

Wir fahren mit der Montage der Maschine selbst fort und befestigen die Spannzange an der Motorwelle.

Schritt sechs:

Wir nehmen die vorbereiteten Rohre und fertigen mit einer Schere spezielle Halterungen an. Mithilfe eines Bohrers bohren wir Löcher in die Halterungen, damit diese leicht am Tisch und am Motor befestigt werden können.

Schritt sieben:

Wir befestigen Rohre an der Rückseite des Tisches, um maximale Stabilität zu gewährleisten. Nun müssen die Rohre vorsichtig an den Waschmaschinenmotor geschraubt werden.

Schritt acht:

Wir befestigen eine Mutter an der Unterseite der Maschine.

Schritt neun:

Um den Motor sicher zu befestigen, schrauben Sie den Bolzen so in die Mutter, dass das Gewindeende fest am Motor anliegt.

Schritt zehn:

Wir fügen Federn hinzu, damit der Motor in der Höhe frei verstellt werden kann, und auf Wunsch können wir auch ein Lenkrad anbringen.

Schritt Elf:

Jetzt wird verkabelt. Wir installieren und schließen den Stromversorgungssensor an, montieren den Startknopf und, falls gewünscht, den Drehzahlregler.

Wichtig: Überprüfen Sie nach der Installation der Verkabelung, ob alle Kabel isoliert und nicht verheddert sind.

Schritt zwölf:

Wir installieren Schaumgummi oder andere Schutzvorrichtungen, um Verstopfungen zu verhindern.

Der letzte Schritt

Das war's, jetzt müssen Sie Ihre selbstgebaute Holzfräsmaschine nur noch auf ihre Funktionsfähigkeit testen und sie benutzen.

Waschmaschinenprüfung und -reparatur
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