Wie wäscht man Babykleidung? Grundregeln, Nuancen, Geheimnisse und Feinheiten.

Tipps für Mütter – die wichtigsten Regeln zum Waschen von Babykleidung

Es ist allgemein bekannt, dass das Immunsystem eines Neugeborenen nicht so stark ist wie das eines Erwachsenen und seine Haut extrem empfindlich ist. Deshalb ist es wichtig, einige grundlegende Waschregeln für Ihr Baby zu beachten. Hier die wichtigsten Punkte:

Die erste und vielleicht wichtigste Regel: Kinderkleidung (und schmutzige Kleidung) sollte bis zum dritten Lebensjahr IMMER separat von Erwachsenenkleidung gewaschen werden. Aufstoßen oder Stuhlgang sollten natürlich vorher mit Wasser und einer Bürste abgewaschen werden.

Wäschetipps

Schmutzige Babykleidung sollte man am besten sofort in die Waschmaschine geben. Lassen Sie sie nicht anhäufen, wenn Sie sich das Leben erleichtern möchten: Erstens lässt sich die Babygarderobe so viel einfacher organisieren, und zweitens lassen sich frische Flecken viel leichter entfernen.

In besonders schweren Fällen sollten Sie die Babykleidung zunächst eine Stunde lang in einer Seifenlauge oder einer Essiglauge einweichen.

Das Baby ist besonders anfällig für verschiedene Infektionen.WICHTIG: Babykleidung nach dem Waschen so gründlich wie möglich ausspülen, da Waschmittelreste Hautreizungen und Juckreiz verursachen können!

Es empfiehlt sich außerdem, Kinderkleidung separat zu trocknen. Hängen Sie sie auf, damit sie nicht mit Straßenstaub in Berührung kommt.

Wenn eine Mutter stillt, ist es außerdem ratsam, ihre Kleidung separat zu waschen und zu trocknen. Die Wahl des richtigen Waschmittels ist ebenfalls wichtig.

Junge Mütter vernachlässigen oft das Waschen neuer Babykleidung, weil sie denken, dass diese sauber ist, weil sie neu ist. Aber das stimmt nicht! Alle neuen Babykleider müssen gewaschen werden! Sie sind durch Dutzende von Händen gegangen, vom Zuschneider bis zum Verkäufer. Kann man da wirklich sicher sein, dass sie steril sind?

Details

Bügeln oder nicht bügeln?

Natürlich. Bügeln Sie gewaschene Babykleidung sorgfältig von beiden Seiten. Das ist wichtig für die Desinfektion. Hohe Temperaturen und Dampf töten Keime und Bakterien ab. Außerdem fühlt sich gebügelte Babykleidung weicher an und ist daher viel angenehmer für Ihr Baby. Besonders wichtig ist es, Babykleidung zu bügeln, solange der Nabel noch frisch ist. In dieser Zeit ist Ihr Baby besonders anfällig für Infektionen.

Wie man Kinderkleidung wäscht

Die Wahl des richtigen Waschmittels ist entscheidend. Die Industrie bietet heute eine riesige Auswahl an Waschmitteln für Kinderkleidung. Lesen Sie die Inhaltsstoffe immer sorgfältig durch. Ignorieren Sie diese Regel nicht, auch wenn auf der Verpackung „0+“ steht. Denken Sie daran, dass allergische Dermatitis bei Kindern meist durch das Waschen von Kinderkleidung mit phosphat- oder chlorhaltigen Waschmitteln verursacht wird.

WICHTIG: Verwenden Sie niemals Waschmittel mit aggressiven Phosphaten, Chlor oder Duftstoffen! Waschen Sie Babykleidung außerdem nicht mit Bleichmittel, Weichspüler oder Weichspüler. Diese können Allergien bei Ihrem Kind auslösen. Ersetzen Sie Fleckenentferner am besten durch natürlichere Produkte wie Wasserstoffperoxid oder Essiglösung: Sie sind sicherer, qualitativ hochwertiger und günstiger.

Von Hand oder maschinell?

Babykleidung aus Baumwolle eignet sich hervorragend für die Maschinenwäsche. Wichtig ist die Wahl des richtigen Waschprogramms. Viele Maschinen verfügen über ein spezielles Babywaschprogramm. Die Temperatur sollte idealerweise zwischen 75 und 90 Grad Celsius liegen. Vergessen Sie nicht, den zusätzlichen Spülgang zu aktivieren. Generell ist Maschinenwäsche für Babykleidung vorzuziehen. Es lohnt sich nicht, Zeit mit Handwäsche zu verschwenden, es sei denn, es ist absolut notwendig. Außerdem ist die Temperatur in der Waschmaschine deutlich höher. Entscheidend ist die Wahl des richtigen Waschmittels.

Bügeln oder nicht bügeln?Waschmittel ist in letzter Zeit bei jungen Müttern sehr beliebt geworden, offenbar inspiriert von ihren Großmüttern. Es eignet sich zwar nicht für stark verschmutzte Wäsche, ist aber für normale Babywäsche völlig ausreichend: Es ist natürlich, hypoallergen und macht die Wäsche schön weich. Am besten reibt man das Waschmittel mit einer normalen Reibe und gibt es in das Waschmittelfach.

Was das Waschen von Hand angeht, ist es in manchen Fällen unerlässlich. Gründliches Ausspülen ist dabei entscheidend. Das ist genauso wichtig wie die Wahl des richtigen Waschmittels. Handgewaschene Wäsche sollte mindestens zwei- bis dreimal ausgespült werden. Idealerweise spült man sie zuerst mit heißem, dann mit warmem und anschließend zwei- bis dreimal mit kaltem Wasser. Babykleidung sollte je nach Verschmutzungsgrad 30 Minuten bis zwei Stunden lang eingeweicht werden.

Vergessen Sie nicht, die Pflegeetiketten für die optimale Waschtemperatur zu beachten. Strickwaren sollten beispielsweise nicht über 40 Grad Celsius gewaschen werden, da sie sonst ihr Aussehen verlieren. Wolle wäscht man am besten bei 30 Grad Celsius.

Weiße und bunte Wäsche bitte separat waschen. Einzelne Flecken können separat mit Bürste und Seife behandelt werden.

Es gibt noch eine weitere Kategorie von Babykleidung, die überhaupt nicht gewaschen werden sollte. Dazu gehören beispielsweise warme Schlafsäcke oder Strampler. Hier hilft nur gründliches Dämpfen. Ein Dampfgenerator oder ein Bügeleisen eignen sich dafür.

Waschmaschinenprüfung und -reparatur
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