
Jeder kennt das mit dem Wäschewaschen. Es ist ganz einfach: Wäsche in die Trommel, Deckel schließen, Waschmittel in das Fach oben an der Waschmaschine füllen, Deckel schließen und Programmknopf drücken. Fertig. So habe ich immer gewaschen.
Doch nur wenige Menschen wissen, was im Inneren einer Waschmaschine vor sich geht. Und welchen Sinn hat eigentlich dieses Waschmittelfach?
Warum braucht man Waschpulver in der Waschtrommel?
Nachdem ich an den Wänden der Schale hartnäckige Rückstände entdeckt hatte, die sich nicht entfernen ließen – und ein paar Mal sogar Pulver in der Schale zurückblieb –, begann ich, da ich so nicht weitermachen konnte, mein Experiment.
Zuerst habe ich mir den Waschvorgang angesehen. Er ist gar nicht so kompliziert, wie er aussieht. Ich habe eine Waschmaschine. Ich nehme mal mein eigenes Beispiel.
Nach Programmstart verriegelt sich die Tür zum Beladen der Waschmaschine. Wasser fließt in die Trommel. Sobald genügend Wasser eingelaufen ist, wird ein Sensor ausgelöst und der Wasserfluss gestoppt. Das Wasser spült dann das Waschmittel aus dem Dosierer, und Seifenwasser fließt in die Trommel. Die Wäsche wird im Seifenwasser geschwenkt. So läuft der Waschvorgang ab.
Was passiert, wenn man das Pulver direkt in die Trommel schüttet? Im Prinzip passiert dasselbe.
Als ich darüber nachdachte, erinnerte ich mich daran, wie ich als Studentin meine Wäsche in einer halbautomatischen Waschmaschine gewaschen hatte. Das Waschmittel wurde direkt in die Trommel gegeben. Und alles wurde wunderbar sauber. Solange ich die Wäsche gründlich ausspülte, blieben keine grauen Rückstände zurück.
Moderne Waschmaschinen spülen sehr gut. Das ist nicht mit einem 10-minütigen manuellen Spülgang vergleichbar. Der Spülgang ist recht lang. Manche Waschmaschinen (meine hat einen) haben sogar einen zusätzlichen Spülgang. Wenn Sie sich nicht sicher sind, spülen Sie einfach noch einmal.
Wenn man mal darüber nachdenkt, gibt es Waschmittel in allen möglichen Formen im Handel. Es gibt Gels, es gibt Kapseln. Hersteller empfehlen, diese Kapseln in die Waschtrommel zu geben. So vermischen sich Pulver und Weichspüler optimal.
Details
Ich habe sowohl Gel als auch Kapseln ausprobiert. Das Waschgel ist okay, wenn da nicht der Preis und der extrem starke Geruch wären. Das ist nur meine persönliche Meinung. Von den Kapseln war ich total enttäuscht. Sie sind teuer. Nach der Benutzung musste ich die Wäsche nachwaschen, um den Weichspülergeruch loszuwerden. Außerdem muss man mit den Kapseln immer eine große Ladung Wäsche waschen. Wenn man 1 kg Wäsche wäscht, bekommt man den Weichspülergeruch nicht weg. Und man muss zweimal spülen.
Ich beschloss, es einfach mal zu versuchen. Ich gab Waschmittel in die Trommel, legte meine Wäsche hinein und wählte das kürzeste Waschprogramm. Ich hatte wirklich Angst, dass etwas schiefgehen könnte. Letztendlich lief der Waschgang aber problemlos durch. Unglaublich, aber wahr: Die Wäsche war perfekt.
So wasche ich meine Wäsche jetzt immer. Ich gebe nur eine winzige Menge Waschmittel in die Trommel. Dann kommt die Wäsche rein. Ich gebe etwas Weichspüler in das Fach und starte den Waschgang.
Natürlich gab es Nuancen, die ich verstand.
- Man benötigt nur eine sehr geringe Menge Waschmittel. Viel weniger als ich früher verwendet habe. Ungefähr 1 Esslöffel pro 1 kg Wäsche.
- Am besten verwendet man ein Waschmittel ohne farbige Granulate. Diese können Flecken auf der Wäsche verursachen und mehrfarbige Stellen hinterlassen.
Aus all dem zog ich mehrere Schlussfolgerungen:
- Die Pulverschale ist nun sauber.
- Ich habe eine Menge Waschmittel gespart. Jetzt reicht mir selbst eine kleine Packung ewig.
- Die Wäsche sieht nach dem Waschen viel besser aus.


