Handwäsche in der Waschmaschine: Was ist das? Mythen und Fakten + Video

Vor vielen Jahren mussten Frauen ihre Wäsche von Hand waschen, ohne den Komfort von Waschmaschinen. Heutzutage ist das Wäschewaschen dank technischer Fortschritte viel einfacher, aber Handwäsche ist nach wie vor beliebt. Auf den Etiketten von Kleidungsstücken findet sich oft das Symbol „Handwäsche“, das darauf hinweist, dass die Wäsche schonend und ohne aggressive Waschmittel gewaschen werden soll. Das wirft unweigerlich die Frage auf: Wozu dient dieser Waschgang?

Diese Art des Waschens wird für Kleidungsstücke aus Naturwolle, Viskose, Kaschmir sowie für Stoffe verwendet, die mit Spitze, Perlen, Rüschen, Strasssteinen und ähnlichen Verzierungen versehen sind.

Bei Kleidungsstücken mit speziellen Schnitten sollte ein schonendes Handwaschmittel verwendet werden.

Beispielsweise Faltenhosen und Hosen mit Bügelfalten. Diese Stoffe können ihr ursprüngliches Aussehen verlieren oder sogar vollständig beschädigt werden, wenn sie nicht richtig gepflegt werden. Die meisten Hausfrauen waschen ihre Kleidung nach dem Anblick dieses Symbols per Hand in kaltem Wasser. Davon ist jedoch abzuraten, da moderne Waschmaschinen über entsprechende Funktionen und Programme verfügen und Handwäsche problemlos bewältigen. Flecken auf farbiger Wäsche und den oben genannten Kleidungsstücken sollten mit speziellen, milden Fleckenentfernern behandelt werden, die schonend zu den Fasern und Farben sind.

Merkmale des RegimesSchauen wir uns genauer an, was das „Handwaschprogramm“ einer Waschmaschine eigentlich ist. Das Symbol für „Handwäsche“ sollte nicht wörtlich genommen werden. Bei Auswahl des entsprechenden Programms lässt die Waschmaschine deutlich mehr Wasser in die Trommel laufen. Dadurch wird die Reibung zwischen den Textilien minimiert und Waschmittel sowie Weichspüler werden besser ausgespült.

Folgende Parameter sind ebenfalls für die sorgfältige Handhabung von Textilien verantwortlich:

  • – Temperatur – nicht mehr als 30 Grad, was die Lebensdauer von farbigen und dünnen Stoffen verlängert;
  • – gleichmäßige Trommelbewegung – während des Betriebs bewegt sich die Trommel gleichmäßig von Seite zu Seite, wodurch ein Dehnen der Gegenstände verhindert wird;
  • – minimale Trommeldrehzahl;
  • - Schleudermodus - er ist bei minimaler Drehzahl schwach oder gar nicht vorhanden.

Besondere Beachtung sollte man der Tatsache schenken, dass das „Handwaschprogramm“ bei Maschinen verschiedener Hersteller unterschiedlich bezeichnet ist.

Nur weil bei einem Waschmaschinenmodell keine „Handwasch“-Funktion angegeben ist, heißt das nicht, dass sie keine hat. Deutsche Marken verwenden folgende Symbole: Handwäsche, Feinwäsche. Bosch-Waschmaschinen beispielsweise verwenden das bekannte Symbol einer Hand in einem Waschbecken. Die Programmdauer beträgt 40 Minuten, die Betriebstemperatur 30 Grad Celsius.

Bei Hansa-Waschmaschinen heißt der manuelle Waschgang genau das – Handwäsche. Wie lange dauert eine Handwäsche? Bei 30 Grad Celsius dauert ein Waschgang etwa 1,5 Stunden. Die Marke Siemens bietet ein russischsprachiges Menü und drei Schonwaschgänge: „Damen“, „Wolle“ und „Feinwäsche“.

- manchmal lohnt es sich, alternative, effektivere Optionen zu nutzen;

Waschtemperatur: bis zu 40 Grad Celsius, Schleuderdrehzahl: 800 U/min, Waschzeit: 45 Minuten. Bei vielen Waschmaschinenmodellen hängt die Programmdauer von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. dem Modell, der Netzspannung, der Beladungsmenge (maximal die Hälfte der empfohlenen Beladungsmenge), der Temperatureinstellung, dem Einweichen, dem Spülen usw.

Falls Sie die Einstellung „Handwäsche“ nicht finden, keine Sorge. Stellen Sie einfach die Schleuderdrehzahl und die Wassertemperatur manuell auf die niedrigste Stufe ein.

Hilfreiche Tipps: Damit Ihre Kleidung lange sauber und ansprechend aussieht, beachten Sie bitte folgende Tipps:

  • – Bei hartnäckigen und hartnäckigen Flecken sollte nicht der Modus „Handwäsche“ verwendet werden, da das Kleidungsstück sonst möglicherweise nicht sauber wird;
  • – Das Waschmittel, das Sie verwenden, ist von größter Wichtigkeit. Es sollte unbedingt ein „automatisches“ Waschmittel sein, das heißt, es sollte einen Entschäumer sowie Substanzen und Zusatzstoffe enthalten, die die Farbe und Struktur des Gewebes schützen;
  • – manchmal lohnt es sich, alternative, effektivere Optionen zu nutzen;
    - Bei hartnäckigen und hartnäckigen Flecken sollte nicht der Handwaschgang verwendet werden, da das Kleidungsstück sonst möglicherweise nicht sauber wird;
  • – Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten vorhandene Flecken mit Seife vorbehandelt oder eingeweicht werden;
  • – Nach dem Einweichen muss sichergestellt werden, dass der Artikel bereit zum Waschen ist (die Flecken müssen entfernt oder verschwunden sein);
  • – Vor dem Waschen sollten Sie die Wäsche nach Farbe und Material sortieren;
  • – Empfindliche Textilien sollten niemals im Wäschetrockner getrocknet werden, um Einlaufen oder Verformungen zu vermeiden;
  • – das Kleidungsstück von Hand auswringen und an der Luft trocknen lassen, vorzugsweise in gerader Form;
  • – Es ist wichtig zu bedenken, dass ein empfindliches Kleidungsstück jederzeit reißen kann. Daher empfiehlt es sich, spezielle Wäschesäcke für empfindliche Stoffe zu verwenden.

Fassen wir es zusammen: Was bedeutet der Modus „Handwäsche“?

Handwäsche ist eine vollautomatische Alternative zu den mühsamen Hausarbeiten, die selbst moderne Hausfrauen manchmal beim Reinigen empfindlicher Textilien bewältigen müssen. Bei richtiger Bedienung der Waschmaschine können Sie auf einen Behälter mit Schaumwaschmittel und Waschhandschuhe dauerhaft verzichten.

Waschmaschinenprüfung und -reparatur
Kommentare: 1
  1. Lyuba

    Ich musste in verschiedenen Maschinen waschen, aber der beste manuelle Modus war der der Indesit, sie hat alles gut gewaschen und geschleudert. !

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