
Herstellungsmaterialien
Bei Saunawänden wird meist ein Holzrahmen errichtet, der mit Dämmmaterial gefüllt und mit Holzschindeln verkleidet wird. Für die Wandverkleidung von Dampfbädern empfehlen wir Espe, Linde, Kanadische Zeder, Erle und Abashi. Diese Hölzer sind äußerst langlebig und widerstandsfähig gegen plötzliche Temperaturschwankungen und hohe Luftfeuchtigkeit. Zeder verströmt zudem einen angenehmen Duft. Als Dämmstoff ist Steinwolle die beste Wahl. Wichtig ist jedoch, eine wasserdichte Membran zu verwenden, da die Dämmung sonst schnell Feuchtigkeit aufnimmt und ihre ursprünglichen Eigenschaften verliert.
Saunaofen
Die Wahl des Heizsystems hängt vom Standort der Sauna und den vorhandenen Anschlüssen auf dem Grundstück ab. Gas-, Holz- und Elektroheizungen sind gängige Optionen. Beim Bau einer Sauna im Innenbereich ist eine Elektroheizung einfacher und sicherer. Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden automatisch geregelt, und ein Notabschaltsystem ist ebenfalls vorhanden. Eine Holzsauna bietet zwar auch Vorteile, wir empfehlen jedoch, sie in einem separaten Gebäude zu errichten.
Elemente der Innenarchitektur
Es lohnt sich, mit der richtigen Türwahl zu beginnen. Diese bestimmt nicht nur das Aussehen, sondern auch die Dichtigkeit der Konstruktion. Die meisten bevorzugen Türen aus Sicherheitsglas. Bänke, Kopfstützen und Ablagen sollten ausschließlich aus Holz gefertigt sein, da dieses Material eine geringe Wärmeleitfähigkeit besitzt. Dies ist entscheidend. Die übrigen Accessoires für das Dampfbad sind weniger wichtig und können daher nach eigenem Ermessen ausgewählt werden.
