
Warum ist es so wichtig, die Bedienungsanleitung zu lesen? Zunächst einmal lohnt es sich, die Bedienungsanleitung zu lesen. Wenn Ihre Maschine sehr alt ist, hat sie möglicherweise zwei separate Zulaufschläuche für Kalt- und Warmwasser.
…und bei einigen Betriebsarten verwendeten solche Maschinen heißes Wasser, mischten es aber dennoch mit kaltem Wasser und erhitzten es bei Bedarf.
allgemeine Informationen
Diese Idee wurde jedoch mit der Zeit verworfen, möglicherweise aus Kostengründen und aufgrund der einfacheren Bauweise der Waschmaschinen. Daher sind die meisten Waschmaschinen heute nur für den Anschluss an Kaltwasser ausgelegt, und der Anschluss an Warmwasser kann Probleme verursachen.
Details
Mögliche Probleme beim Anschluss einer Waschmaschine an Warmwasser
Waschmaschinen mit reinem Kaltwasseranschluss erhitzen das kalte Wasser entsprechend dem gewählten Programm auf die gewünschte Temperatur. Wird heißes Wasser mit ca. 60 °C (140 °F) in den Tank gefüllt, erkennen viele Maschinen dies als Notfall und vermuten, dass eines der Heizelemente defekt ist und das Wasser überhitzt hat. In diesem Fall schaltet sich die Waschmaschine ab und zeigt eine Fehlermeldung an.
Ein zweites, ebenso wichtiges Problem besteht darin, dass Warmwasser als Brauchwasser gilt und daher nicht so gründlich gereinigt wird wie Kaltwasser. Es enthält häufig Verunreinigungen, und wenn Ihr Haus mit einem Heizkessel beheizt wird, wird dem Warmwasser oft Natronlauge zugesetzt, um Kalkablagerungen im Kessel zu reduzieren. Es ist auch möglich, dass verschiedene kleine Partikel in die Waschmaschine gelangen. Waschmittel lösen sich in solch unbehandeltem Wasser schlecht auf, und diverse Bio-Zusätze zur Verbesserung der Waschleistung sind besonders wirkungslos.
Wichtig zu wissen: Dieses Problem lässt sich durch den Kauf eines Filters lösen, allerdings wird dieser recht teuer, da man einen Feinfilter benötigt, um die verschiedenen Verunreinigungen im Wasser zu entfernen.
Das dritte Problem ist der Zulaufschlauch. Er besteht oft aus Kunststoff oder ähnlichen Materialien, die für hohe Temperaturen völlig ungeeignet sind, was bedeutet, dass er häufig ausgetauscht werden muss und man auf Leckagen achten muss.
Das vierte und wichtigste Problem ist, dass Waschmaschinen, die nur für Kaltwasser ausgelegt sind, das Wasser nicht abkühlen können. Heißes Wasser hat immer etwa 60 °C, daher ist Waschen bei 20 °C, 30 °C und 40 °C unmöglich. Beeinträchtigt das die Waschqualität? Ganz sicher.
Wichtig zu wissen:

Die Warmwasserquelle Ihres Hauses. Welche Art von Wasser wird Ihrer Waschmaschine zugeführt?
Falls Sie die bisherigen Nachteile nicht davon abgehalten haben, Ihre Waschmaschine an Warmwasser anzuschließen, dann lohnt es sich, darüber zu diskutieren, woher das Warmwasser kommt.
Es gibt zwei Möglichkeiten, Verbraucher mit Warmwasser zu versorgen. Die erste ist über zentrale Warmwassernetze, deren Temperatur immer zwischen 50 °C und 70 °C liegt, was zu den oben beschriebenen Problemen führt. Was passiert außerdem, wenn das Warmwasser im Sommer wegen Reparaturen abgestellt wird? Muss ich die Waschmaschine dann wieder anschließen?
Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass Ihre Wohnung oder Ihr Haus über einen eigenen Warmwasserbereiter verfügt, beispielsweise einen Boiler oder einen Gasboiler. In diesem Fall wird Ihnen nur kaltes Wasser geliefert, das vom Warmwasserbereiter erwärmt wird. Die Wasserqualität entspricht somit Trinkwasserqualität und entspricht nicht der von Industrieanlagen. Besonders wichtig ist jedoch, dass Sie die Warmwassertemperatur während des Waschgangs selbst regulieren können. Das bedeutet, dass Sie die automatische Warmwasserbereitung übernehmen müssen; während Waschmaschinen das Wasser normalerweise automatisch erhitzen, müssen Sie es selbst abkühlen.
den Waschprozess verstehen
In diesem Fall lohnt es sich, den Waschprozess unter Berücksichtigung der Temperaturbedingungen gesondert zu betrachten.
Weichen Sie den Stoff zunächst in kaltem Wasser ein und reduzieren Sie die Temperatur. Erhöhen Sie dann beim Start des Hauptwaschgangs die Wassertemperatur auf die gewünschte Einstellung und spülen Sie den Stoff anschließend noch einmal mit kaltem Wasser aus, um eventuelle Waschmittelreste vollständig zu entfernen.
Wenn Sie alle Nachteile akzeptiert haben, finden Sie hier eine kurze Anleitung, wie Sie Ihre Waschmaschine selbst anschließen können.
Sie benötigen:
- Fluorpolymer-Dichtungsmaterial.

– ¾ Zoll Silikon- oder Gummidichtungsringe
– zwei Haupt-¾-T-Abzweige mit einem seitlichen Abfluss.
- Adapter auch für ¾ Zoll
- und Durchflussfilter, ebenfalls ¾
Vor der Installation müssen Filter auf die T-Stücke geschraubt werden, um das Risiko einer Verunreinigung der Waschmaschine durch Schmutz aus der Rohrleitung zu vermeiden.
Schalten Sie anschließend sowohl die Warm- als auch die Kaltwasserzuführung ab.
Suchen Sie die Verbindungsstelle unter dem Wasserhahn, an der die Hauptleitung und die zum Wasserhahn führenden Schläuche zusammenlaufen. Trennen Sie diese.
Ziehen Sie die T-Stücke an beiden Rohren fest. Adapter können hierbei hilfreich sein; diese sollten im Set enthalten sein.
Dann schrauben Sie die Schläuche von den Mischern an die T-Stücke und fügen anschließend die Ansaugschläuche hinzu. Verwenden Sie hierfür ein Dichtungsmaterial aus Fluorpolymer.
Jetzt schließen wir das Wasser und die Waschmaschine an. Es ist wichtig, dass alle Verbindungen dicht sind und keine Lecks vorhanden sind. Überprüfen Sie alles sorgfältig!
Wichtig: Sollten Sie die Waschmaschine nicht selbst anschließen können, empfiehlt es sich, die Dienste eines Fachmanns in Anspruch zu nehmen.
Enttäuschende Schlussfolgerungen
Was ist also das Fazit? Die Waschmaschine an Warmwasser anzuschließen ist zwar möglich, aber die Waschqualität leidet darunter, und Sie müssen den Zustand der Maschine ständig kontrollieren. Sparen Sie dadurch Strom? Nur, wenn Sie einen Warmwasserbereiter haben, denn auch Warmwasser kann teuer sein. Selbst dann müssen Sie den Waschvorgang über das Automatikprogramm steuern. Ob sich der Aufwand lohnt, müssen Sie natürlich selbst entscheiden.

Kapitalismus ist das, wo man das produziert, was man selbst braucht, nicht was die Leute brauchen, sondern was die Leute brauchen, und ihnen gleichzeitig einredet, es sei genau das, was sie wollten. Hier ist es genauso. Der einzige Grund ist, das Design zu vereinfachen. Der Hersteller muss Ihre Kostensenkungsprobleme nicht lösen. Er muss Ihnen schönen Ramsch zum Höchstpreis und mit minimalen Produktionskosten verkaufen.
Die Ausrede, man könne Wäsche nicht richtig waschen, weil heißes Wasser Natronlauge enthalte, ist schlichtweg absurd. Schon zu Zeiten unserer Mütter und Großmütter wusch man damit. Ganz einfach, weil es extrem alkalisch ist. Und alle Waschmittel sind alkalisch. Man kann es außerdem verwenden, um verstopfte Rohre zu reinigen, eingebranntes Geschirr zu säubern, alte Farbe zu entfernen, hartnäckiges Fett von Cerankochfeldern zu lösen, Küchenfliesen zu putzen und vieles mehr.
Aber es ist zu billig und zu einfach. Und dann verkaufen sie einem alle möglichen Produkte wie Calgon, Anti-Fett, Maulwurf und Superreiniger. Es ist immer dasselbe, nur mit dem gegenteiligen Effekt. Wasseraufbereitung ist auch ein Witz. Man braucht keine Feinfilter zum Waschen. Kaltes Wasser enthält genauso viele Verunreinigungen wie heißes. Aus hygienischer Sicht ist heißes Wasser sogar besser, da es Zusätze gegen Korrosion und Kalk enthält. Phosphate und Soda. Über Soda habe ich schon geschrieben. Phosphate sind in Waschpulvern enthalten. Und Coca-Cola hat die Leute an den Geschmack einer Phosphorsäurelösung gewöhnt. Und nichts stirbt. Das sind also alles nur Ausreden der Hersteller. Es ist für sie viel einfacher, kaltes Wasser für den gewünschten Waschgang zu erhitzen, als dem Gehirn beizubringen, kaltes und heißes Wasser zu mischen.